Agil in der Planung und Lean auf der Baustelle

Agil in der Planung und Lean auf der Baustelle

Waldachtal, 04.11.2019

Komplexe Bauprojekte erfordern eine professionelle, methodische Vorgehensweise bei der Umsetzung. Eine probate Methode ist das Lean Construction System (LCS®) von fischer Consulting. Im Rahmen der 5. Konferenz des German Lean Construction Institutes am 27. und 28. November präsentiert das Unternehmen seine umfassende Beratungskompetenz in Seminaren und an einem Konferenzstand im Foyer.

Mit seinem speziell für die Branche entwickelten Lean Construction System (LCS®) unterstützt fischer Consulting dabei, Bauprojekte schlank und rentabel mit Erfolg abzuschließen. Dabei profitiert die Beratung als Teil der Unternehmensgruppe fischer, zu der auch die weltweit bekannten Befestigungssysteme zählen, vom Wissen aus Projekten im Unternehmensumfeld.

„Ziel des Lean Construction Systems ist es, Qualität, Termintreue und die Motivation der Projektbeteiligten zu erhöhen sowie gleichzeitig Kosten zu senken“, erklärt Dr. Selim-Tuğra Demir. Mithilfe des LCS® werden Bauunternehmen dabei unterstützt, trotz erhöhter Geschwindigkeit in gleichbleibend hoher Qualität zu bauen. Hierbei werden Prozesse getaktet, kritische Bereiche analysiert und ergebnisrelevante Punkte wie potentielle Mängel, oder Terminverschiebungen frühzeitig durchleuchtet und im Anschluss behoben.

Neben dem LCS® kommt in der Planung das Agile Design Management (ADM) zum Einsatz. Das ADM ist die Anpassung des Scrum-Ansatzes auf die Panung der Planung von Bauprojekten. Damit können Zielvorgaben und Kundenanforderungen, die sich während des Projektverlaufs ändern, erfüllt und eingehalten werden.

Vor der Planung, identifiziert das Target Value Design den Kundenwert (funktionales Bedürfnis und Wertdefinition) und setzt darauf den Schwerpunkt, wenn es darum geht, im Zuge des weiteren Projektverlaufs Kostenbudgets einzuhalten und Verschwendung zu vermeiden. In haptischen Workshops werden der Bauherrnwert, die Planungs- bzw. Projektziele der Bauherren sowie die Kosten visualisiert und miteinander korreliert. Es entsteht eine Priorisierungsmatrix als Grundlage für das Value Engineering.

Auf der zweitägigen GLCI-Konferenz in Frankfurt steht Dr. Demir mit seinem Fachwissen für Interessenten gerne zur Verfügung und erklärt verschiedene Methoden anschaulich anhand von haptischen Modellen. Er wird am 27. November einen Seminarvortrag halten und am 28. November gemeinsam mit Kollegen aus der fischer Consulting und aus dem Bereich der fischer Befestigungssysteme am Stand für vertiefende Fragen zur Verfügung stehen.